Zu den Hauptaufgaben der Museumsarbeit zählt das Sammeln und Bewahren von historischen Objekten. Die Sammlung eines Museums, so auch die des Stadtmuseums Heimathaus ist daher stets am Wachsen und neue Exponate finden ihren Weg ins Haus. An dieser Stelle werden interessante Neuzugänge kurz vorgestellt.

 

 

Porträt Johann Baptist Pauer Info schließen

Porträt Johann Baptist Pauer, Temperabild.
Johann Baptist Pauer war der erste Pauer’sche Apotheker in Traunstein. Von 1790 bis 1803 hat er auch das Amt des Stadtkämmerers inne und von 1804 bis 1805 lenkte er als Bürgermeister die Geschicke der Stadt Traunstein.

Auf der Rückseite des kleinen Gemäldes (ca. 19x24 cm) befindet sich folgender Vermerk: "Johann Baptist Pauer des inner Rats Bürgermeister u. Apotheker in Traunstein geb. in Waldsassen am 22. Juli 1744 als Sohn des Klostermeßners Friedrich Pauer und seiner Ehefrau Margarethe geb. Faßmann.
+ am 9. April 1814 in Traunstein"

Das schöne Bild wurde dem Stadtmuseum Heimathaus von Frau Götz-Meißner, einer Nachfahrin von Johann Baptist Pauer, geschenkt.

 

 

 

Porträts von Bürgermeister Jakob Prandtner und seiner Frau Anna Info schließen

Porträt von Jakob Prandtner (1819-1893), Kaufmann, Landtagsabgeordneter
Jakob Prandtner war von 1857-1872 Bürgermeister der Stadt Traunstein
https://de.wikipedia.org/wiki/Jakob_Prandtner
https://www.bavariathek.bayern/medien-themen/portale/geschichte-des-bayerischen-parlaments/person/134091884 

Porträt von Anna Prandtner (1817-1876), geb. Üblher (Iblher)

 

Die beiden Porträts hat das Stadtmuseum Heimathaus von einem privaten Sammler erworben, sie werden demnächst gereinigt und dann im Museum ausgestellt.

 

Fatschenkind Info schließen

Ein wunderschönes Fatschenkind mit reichhaltigen Applikationen im großen Glaskasten hat Frau Ingeborg Schmidt aus Traunstein dem Stadtmuseum Heimathaus geschenkt. Die Klosterarbeit aus dem 19. Jahrhundert kann jedoch (noch) keinem genauen Herstellungsort zugeordnet werden.

Seit Franz von Assisi (1181/82-1226) genoss das Christkind insbesondere in Frauenklöstern mystische Verehrung. In unterschiedlichen Spielarten ist es ikonografisch ausgestaltet.

In Süddeutschland und Bayern entwickelte sich seit dem 14. Jh. das weihnachtliche Kindelwiegen mit den Fatschenkindern (Fatschenkindl) in den Kirchen. Aber auch in Privathäusern wurden die in Bänder gewickelten Wachsbildnisse des Christkinds zu Weihnachten im Herrgottswinkel aufgestellt.